Bundesrichterin LaShann DeArcy Hall ordnete am 11. August die Inhaftierung von Deniro Laster an, nachdem sie seine Kaution im laufenden NBA-Wettfall widerrufen hatte. Die Entscheidung folgt der Behauptung, dass Laster die vom Gericht angeordneten Kontaktverbote mit Mitangeklagten und möglichen Zeugen verletzt habe.
Freigabebedingungen und Gerichtsverfahren
Staatsanwälte gaben an, dass Laster direkt Personen kontaktiert habe, die vom Kontaktverbot erfasst seien, und versucht habe, einen Zeugen zu einschüchtern, indem er Rat-Emojis auf Instagram geteilt habe. Der stellvertretende US-Justizbeamte David Berman charakterisierte das Verhalten als „ganz und gar widerwärtig“. Der Verteidiger Corcoran wies darauf hin, dass eine der kontaktierten Personen nicht explizit auf der Kontaktverbot-Liste aufgeführt sei, doch das Gericht klärte, dass solche Anordnungen im Allgemeinen erfordern, dass alle Kommunikationen über die Rechtsvertreter laufen. Richterin Hall lehnte auch die Verteidigungsposition ab, dass ein Kautionsergänzungsentscheid nur nach einer erneuten Festnahme erfolgen solle.Die rechtlichen Verfahren betreffen den ehemaligen Miami-Heat-Guard Terry Rozier und drehen sich um ein Spiel der Charlotte Hornets im März 2023. Die Staatsanwaltschaft wirft vor, dass Rozier Laster im Voraus Details über seinen geplanten frühen Ausstieg mitgeteilt habe, der diese Informationen anschließend an Sportwetter weitergeleitet habe.
Diese Personen tätigten daraufhin Wetten auf die statistische Leistung von Rozier, wobei die beiden Angeklagten angeblich eine Zahlungsvereinbarung in Höhe von 70.000 US-Dollar getroffen haben.